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Nahrungsergänzungen - Aminosäuren

Aminosäuren sind Karbonsäuren mit einer oder mehreren Aminogruppen im Molekül. Aneinander gekettete Aminosäuren bilden Eiweiße, welche wichtiger Bestandteil des menschlichen Organismus sind und u.a. als Hormone und Enzyme fungieren. Von den mehr als 250 bisher entdeckten Aminosäuren sind jedoch nur etwa 20 proteinogen, also am Aufbau von Eiweiß beteiligt.

Die nicht-proteinogenen Aminosäuren erfüllen jedoch ebenso wichtige biologische Funktionen. Zu ihnen gehören beispielweise das Schilddrüsenhormon L-Thyroxin und der Nervenbotenstoff Gamma-Amino-Buttersäure.

Der menschliche Körper ist im Gegensatz zur Pflanze nicht in der Lage sämtliche Aminosäuren, die für die Eiweißproduktion benötigt werden, selbst herzustellen. Aus diesem Grund müssen sie ihm mit der Ernährung zuführt werden. Wobei Eiweiße tierischer Herkunft eine höhere Bioverfügbarkeit und biologische Wertigkeit besitzen als aus Pflanzenkost. Leider enthält es jedoch auch unerwünschtes Cholesterin, Purin und Fett. Deshalb sollte maximal die Hälfte des täglichen Bedarfs durch tierisches Eiweiß, wie Eier, fettarmes Fleisch und Fisch, Geflügel, sowie fettarme Milch und Milchprodukte, gedeckt werden. Der Rest sollte durch pflanzliches Eiweiß aufgenommen werden.

Nichtessentielle Aminosäuren, wie Glutamin oder Glycin,  können vom Körper aus anderen Molekülen selbst hergestellt werden.

 

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Funktion

Als Eiweißbausteine haben Aminosäuren eine Reihe lebenswichtiger Aufgaben zu erfüllen. Sie regeln den Stoffwechsel und die Wachstumsvorgänge im Organismus. Sie fördern die Bildung von Kollagen, welches organischer Bestandteil von Knochen, Sehnen, Haut und Zähnen ist, regeln die Insulinausschüttung, sind wichtig für ein funktionierendes Nervensystem, werden für die Zellen des Immunsystems und für die Bildung von Hormonen benötigt und unterstützen den Leberstoffwechsel.

Mangel

Durch nicht ausgewogene Ernährung, also einen zu geringen Konsum an Eiweiß oder einen erhöhten Verbrauch bei körperlicher oder auch mentaler Belastung, wie bei intensivem Sport oder Stress, kann es u.U. zu einer Unterversorgung mit Aminosäuren kommen.

Schwangere und Stillende haben einen Mehrbedarf und sollten deshalb  auf eine ausreichende Versorgung mit hochwertigem Eiweiß achten. Veganer, die wegen ihres vollständigen Verzichts auf tierische Produkte nur auf pflanzliches Eiweiß angewiesen sind, müssen ihre Nahrungsmittel mit Bedacht auswählen.

Bei einem Mangel wird die Eiweißproduktion verringert und der Körper bedient sich an den Reserven, die in Muskelgewebe, Haut und Haaren zu finden sind.

Erste Anzeichen für einen Mangel können neben Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und depressiver Stimmung auch Muskelmasseabbau, Haut- oder Haarprobleme sein.

 

 

Aminosäurestoffwechselstörungen

Bei bestimmten Krankheitsbildern kann es zu Störungen des Aminosäurestoffwechsels kommen. Bestimmte Aminosäuren können dann gar nicht oder nur in unzureichender Menge selbst hergestellt werden. Dadurch kann es u.a. zu Schädigungen an Organen und Gewebe kommen.

Sportler

Da Aminosäuren wichtig für den Aufbau von Muskulatur und unentbehrlich für eine gute Regeneration sind, ist es im intensivem Kraft- oder Ausdauersportbereich besonders wichtig, dass der Körper in der Trainings- und auch während der Ruhephase mit ausreichend Aminosäuren versorgt wird. Denn durch sportliche Aktivität wird der Abbau der Aminosäuren zusätzlich verstärkt.

Nahrungsergänzung

Um das Entleeren der körpereigenen Aminosäurepools  zu verhindern, kann eine Nahrungsergänzung in bestimmten Fällen empfehlenswert sein.

Im intensivem Kraftsport und Bodybuilding unterstützt eine Nahrungsergänzung den Muskelaufbau. Die langfristige Energiebereitstellung durch Aminosäuren kommt vor allem Leistungssportlern im Ausdauersport zu gut.

Nahrungsergänzung kann die Regeneration beschleunigen, dem Verbrauch körpereigener Eiweißreserven und frühzeitigem Ermüden vorbeugen. 

Aminosäuren werden außerdem bei der Therapie von Osteoporose, Prostataerkrankungen oder bei chronischen Schmerzen und Abwehrschwäche eingesetzt. Auch in der Ernährung für Senioren, die nicht genügend eiweißreiche Kost zu sich nehmen, werden in manchen Fällen ebenfalls Aminosäuren in künstlicher Form verordnet.