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Nahrungsergänzungen - Isoflavone

Isoflavone – oder auch Isoflavonoide, sind eine Untergruppe der Phytoöstrogene, die zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen. Sie wirken im Körper ähnlich wie Östrogen, nur nicht ganz so stark. Sie gehören zu den Flavonoiden, den meist gelblich gefärbten Pflanzenfarbstoffen.

Die Polyphenole Genistein und Daidzein sind die wichtigsten Vertreter der Isoflavone.

Besonders gut können die Isoflavonoide aus fermentierten Produkten aufgenommen werden, bei der Weiterverarbeitung entstehen kaum Verluste.

 

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Vorkommen

Isoflavonoide sind vor allem in der Pflanzenfamilie der Schmetterlingsblütler zu finden. Wichtigster Lieferant ist die Sojabohne, die ursprünglich aus China stammt. Heute ist die USA der größte Sojaproduzent weltweit. Und China der mit Abstand größte Importeur.

Der hohe Verbrauch an Sojaprodukten in asiatischen Ländern wird häufig als ein wichtiger Grund für das geringere Vorkommen östrogen beeinflussbarer Krebsarten genannt. Auch erkranken dort weniger Menschen an Osteoporose, der Cholesterinspiegel ist im Durchschnitt geringer und es kommt  wesentlich seltener zu Beschwerden während der Wechseljahre.

Die wildwachsende und auch hierzulande beheimatete Wiesepflanze Rotklee enthält ebenfalls viel Insoflavone. Sie gehört allerdings nicht zu unseren typischen Nahrungsmitteln und muss deshalb erste entsprechend weiterverarbeitet werden.

 

 

Funktion

Isoflavone können die Blutfettwerte senken, die Thrombuswirkung blockieren und den Hormonhaushalt beeinflussen. Dadurch üben sie auf bestimmte Organe östrogene und/ oder antiöstrogene Wirkungen aus.

Durch antioxidativen Eigenschaften können sie vor hormonabhängigen Krebserkrankungen, wie Prostata-, Brust- und Gebärmutterschleimhautkrebs, schützen. Zusätzlich hemmen sie die Blutversorgung von Tumoren und vermindern das Wachstum von Krebszellen.

Isoflavone wirken sich positiv auf die Elastizität der Blutgefäße aus und können so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Nach einem Schlaganfall kann sich die regelmäßige Einnahme von Isoflavonpräparaten durchaus positiv auf die Blutgefäße auswirken, insbesondere wenn diese bereits stark verkalkt sind. Hinzu kommt die entzündungshemmende Wirkung, wodurch Entzündungsprozesse in den Blutgefäßen schneller abklingen.

Bei Beschwerden, wie Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Schweißausbrüchen  und Hitzewallungen  während der Menopause, also in den Wechseljahren, wird zunehmend nach Alternativen zur Hormonersatztherapie gesucht. Da die Ersatztherapien immer wieder mit Erkrankungen, wie Thrombose, Brust- oder Eierstockkrebs, Herzkrankheiten oder Schlaganfall in Verbindung gebracht werden. Bei Verordnung von Isoflavonen aus Rotklee-Extrakt konnte bei den Betroffenen durch die Wiederherstellung des Hormongleichgewichtes ein verbessertes Allgemeinbefinden, reduzierte Hitzewallungen und ein geringerer Knochendichteverlust festgestellt werden. Aus diesem Grunde werden Insoflavone u.a. auch zur Prävention gegen Osteoporose eingesetzt.

Durch die Beeinflussung des Östrogenhaushaltes können mit Hilfe von Isoflavonen auch zyklisch bedingte Brustschmerzen verringert werden.

Da die medizinischen Wirkungen bisher jedoch noch nicht ausreichend klinisch erwiesen wurden, sind Isoflavone bisher nur als Nahrungsergänzung und nicht als zugelassenes Medikament erhältlich.