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Nahrungsergänzungen - Mineralstoffpräparate

Mineralstoffe sind lebenswichtige Bestandteile unserer Ernährung. Sie sind für eine Reihe von lebenserhaltenden Funktionen in unserem Körper wichtig.

Mineralstoffpräparate gibt es als Mono- oder Kombipräparate. Hierbei sollte man berücksichtigen, dass manche Nährstoffe ihre volle Wirkung nur in Kombination mit anderen bestimmten Nährstoffen entfalten können.

Häufig sind in Mineralstoffpräparaten Kalzium, Magnesium, Jodid, Kalium, Eisen, Fluorid, Zink, Selen oder Folsäure zu finden.

Ernährung

Unsere heutige Zivilisationskost führt nicht selten zu einseitiger und falscher Ernährung. Zu viele Kalorien, zu viel Fett und zu viel Zucker. Die Lebensmittel sind heute meist stark industriell verarbeitet. Nur noch ein geringer Prozentsatz unserer täglichen Nahrung besteht noch aus unveränderten Nahrungsmitteln, die ihren natürlichen Mineralstoffgehalt aufweisen. Hinzu kommen Zeitmangel und zu wenig Kenntnisse über Nahrungsmittel und deren Inhaltsstoffe.

Falsche und einseitige Ernährung ist in den Industrieländern einer der Hauptgründe für eine Mineralstoff-Unterversorgung.

 

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Schwangerschaft und Stillzeit

In bestimmten Lebenssituationen, wie Schwangerschaft oder Stillzeit erhöht sich der Nährstoffbedarf. Während dieser Zeit ist vor allem eine ausreichende Versorgung mit Eisen und Folsäure zu gewährleisten.

Der tägliche Folsäure-Bedarf liegt in der Schwangerschaft etwa 50% höher als normal und kann selbst bei gesunder Ernährung kaum gedeckt werden. Aus diesem Grunde empfehlen die meisten Frauenärzte Folsäurepräparate während der ersten drei Schwangerschaftsmonate oder bei geplanter Schwangerschaft bereits ab dem Kinderwunsch.  Ein Mangel kann beim Ungeborenen zu Schädigungen des Zentralnervensystems führen, bis hin zu offenem Rücken.

Der Eisen-Bedarf kann sich während der Schwangerschaft nahezu verdoppelt und bleibt auch während der Stillzeit erhöht. Neben Fleisch, welches nicht mehr als 2 – 3 Mal pro Woche verzehrt werden sollte, sind Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte gute Eisenlieferanten.

Regelmäßiger Milchkonsum während der Schwangerschaft und Stillzeit gleichen den erhöhten Kalziumbedarf aus und liefern zusätzlich noch Eiweiß, Magnesium, Zink. Sollte man Milch nicht mögen oder vertragen, ist eine Kalziumzufuhr als Präparat in Betracht zu ziehen, da dies der wichtigste Baustoff für feste Knochen und gesunde Zähne ist.

Ältere Menschen

Bestimmte altersbedingte Veränderungen wirken sich auf die Ernährung im Alter aus. Das Durstempfinden sowie Geschmacks- und Geruchssinn nehmen ab. Außerdem haben ältere Menschen häufig Kau- und Schluckbeschwerden. Die regelmäßige Einnahme von Medikamenten kann die Resorption einzelner Nährstoffe reduzieren und auch Appetit und Hunger beeinflussen. Ältere Menschen nehmen häufig zu wenig Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe zu sich.

 

 

Sportler

Auch bei starken körperlichen Belastungen ist mit einem Mehrbedarf an Mineralstoffen zu rechnen. Dies kommt zum einen durch den erhöhten Energiebedarf und zum anderen durch die vermehrte Ausscheidung beim Sport, wie Schweiß.

Bei Freizeitsportlern können die unter Umständen zusätzlich benötigten Mineralstoffe in der Regel über eine ausgewogene, gesunde Mischkost aufgenommen werden, eine sorgfältige Nahrungsmittelauswahl vorausgesetzt. Bei Hochleistungssportlern und vor allem –sportlerinnen hingegen liegt vor allem der Eisenumsatz meistens wesentlich höher. Ggf. ist hier eine Nahrungsergänzung in Form eines Mineralstoffpräparates sinnvoll.

Vegetarier

Vegetarier ernähren sich zwar häufig gesünder und sind gut mit Vitamin C und Ballaststoffen versorgt, jedoch kann es bei ihnen durch die fleischlose Kost zu Engpässen bei der Zink- und Eisenversorgung kommen. Die meisten Vegetarier verzichten auch auf Fisch. Dieser liefert dem menschlichen Körper jedoch wichtiges Jod.

Sonstiges

Auch starke mentale Belastungen, wie Stress, oder Krankheiten können eine zusätzliche Zufuhr an Nährstoffen erforderlich machen. Bei Erkrankungen, wie Durchfall, Erbrechen, Alkoholismus oder Magersucht, ebenso bei einseitigen Dauer-Diäten kann es zur Mineralstoff-Unterversorgung und damit verbundenen Mangelerscheinungen kommen.

Fazit

So kann unter bestimmten Bedingungen eine Ergänzung der Ernährung mit Mineralstoffpräparaten durchaus sinnvoll sein, um einen erhöhten Bedarf zu decken und eventuelle Defizite auszugleichen. Jedoch sollte die Nahrungsergänzung kein Ausgleich für ungesunde Ernährung mit Fast Food & Co sein und als Alibi für eine langdauernde Fehlernährung missverstanden werden.

Bei der Einnahme von Mineralstoffpräparaten sollte man sich immer an die vom Hersteller angegebene Tagesdosis halten. Denn auch in diesem Fall zählt nicht: Viel hilft viel. Im Gegenteil werden die Mineralstoffe über lange Zeit überdosiert, kann es zu negativen Nebenwirkungen kommen.