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Nahrungsergänzungen - das Koenzym Q10

Q10, auch bekannt als Ubichinon-10 oder auch Koenzym Q10, ist ein Oberbegriff für mehrere Substanzen, die in der Mitochondrienmembran sowohl pflanzlicher als auch tierischer Zellen vorkommen und an der Reaktion von Enzymen beteiligt sind. Die Mitochondrien gewinnen aus den mit der Nahrung zugeführten Nährstoffen körpereigene Energie und Q10 ist an diesem Vorgang maßgeblich beteiligt. Die höchste Konzentration an Q10 weisen deshalb die Organe mit dem höchsten Energiebedarf auf, wie Herz, Leber und Gehirn.

In seiner Struktur ähnelt Q10 den Vitaminen K2 und E.

 

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Funktion

Q10 fungiert als Überträgermolekül in der Atmungskette. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Bereitstellung des Zellenergielieferanten ATP und ist an der Steuerung der Ionenkanäle und Rezeptoren beteiligt.

Q10 stärkt die Zellmembran und schützt somit die Zelle vor schädlichen Einflüssen. In der reduzierten Form verfügt es über antioxidative Eigenschaften. Es kann schädigende freie Radikale abfangen und unschädlich machen.© Tomasz Wojnarowicz - Fotolia.com

Vorkommen und Synthese

Der menschliche Körper ist in der Lage, Q10 selbst herzustellen. Dafür benötigt er jedoch ausreichende Mengen verschiedener Vitamine des B-Komplexes und die Aminosäure Phenylalanin.

Ein Teil  wird zusätzlich über die Ernährung aufgenommen. So ist Q10 beispielsweise in Vollkornprodukten, Innereien, Nüssen, Hülsenfrüchten, Pflanzenöl,  Zwiebeln oder Kartoffeln zu finden. Durch starkes Erhitzen kann es jedoch zerstört werden.

Q10 kann künstlich hergestellt werden durch Fermentation von Hefe oder Bakterien oder durch chemische Synthese.

 

 

Mangel

Ein Q10-Mangel kann zu Störungen der Energiegewinnung der Zellen führen. Ein lang anhaltender Mangel kommt jedoch recht selten vor. Gelegentlich kann dieser bei bestimmten Muskelerkrankungen oder der Einnahme cholesterinsenkender Medikamente auftreten.

Bei erhöhtem Bedarf, wie starker körperlicher oder mentaler Belastung, kann die Nahrungsergänzung von Q10 ratsam sein, um einen Mangel zu vermeiden. Im Allgemeinen nimmt die körpereigene Q10-Produktion im Alter ab und die Konzentration in den Organen sinkt. Deshalb sollte man ab der Lebensmitte besonders auf eine ausgewogene Ernährung achten, um den Körper mit ausreichend Q10 zu versorgen.

Nahrungsergänzung für Sportler

Viele Sportler nehmen regelmäßig Q10 ein, um ihr Energieniveau zu erhöhen und sich vor Freien Radikalen zu schützen. Denn gerade bei starken, körperlichen Belastungen mit überdurchschnittlichem Sauerstoffverbrauch werden auch mehr Sauerstoffradikale als Abbauprodukte produziert.

Vor allem von den Anhängern der verschiedenen Ausdauersportarten wird Q10 gern als Energie-Aktivator verwendet, um mögliche Energie-Defizite auszugleichen.

Supplementierung bei Erkrankungen

Q10 als Nahrungsergänzung wird in der Mitochondrialen Medizin zur Prävention und Therapie vieler Krankheitsbilder eingesetzt, beispielsweise bei degenerativen Erkrankungen, wie Parkinson.

In Studien wurde nachgewiesen, dass sich die Einnahme von Q10 blutdrucksenkend auswirken kann. Als Radikalfänger kann es Krebsbehandlungen, vor allem bei Brust-, Lungen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs, unterstützen. Bei Herz- und Gefäßkrankheiten hat sich die zusätzliche Gabe von Q10 durchaus positiv auf das Krankheitsbild ausgewirkt.

Durch die Supplementierung mit Q10 bei Parodontose, die häufig mit Schwellungen, Blutungen und Schmerzen des Zahnfleisches einhergeht, können schnellere Heilungsprozesse und Geweberegenerationen erreicht werden.

Des Weiteren gibt es Hinweise darauf, dass sich durch Q10 sowohl das Hautbild als auch Symptome von Tinnitus verbessern können.